Unsere Philosophie
Kein Kind ist wie das andere. Manche erobern ihre Welt mit Riesenschritten, und andere erforschen sie still und leise. Darum ist es uns so wichtig, jedes Kind genau so zu betreuen, wie es seinem Wesen und seinen Bedürfnissen entspricht.

Zugleich fordert der Alltag von den Eltern ein hohes Maß an Organisationstalent. Die klassischen Rollen gibt es in der Form häufig nicht mehr. Etwa wenn beide Eltern berufstätig sind oder sie sich die Erziehung der Kinder stärker teilen als früher. Aber auch viele Alleinerziehende können ein Lied davon singen, wie anstrengend es ist, alle Bälle zugleich in der Luft zu halten.

Sowohl für die Kinder als auch für die Eltern soll die Kinderresidenz genau der richtige Ort sein. Für die Kinder, weil sie hier in kleinen, altersgemischten Gruppen professionell betreut und gefördert werden. Für die Eltern, weil wir ihre Wünsche nach Flexibilität ernst nehmen und in konkrete Angebote umsetzen.

Unsere Arbeit mit den Kindern
Kinder brauchen verlässliche Bezugspersonen und den Kontakt mit anderen Kindern, um sich zu entwickeln und soziale Erfahrungen zu machen. Auch der Wechsel von Aktivität und Ruhe ist wichtig, ebenso das Erkunden der Natur. Dabei gehen wir immer spielerisch und ohne Zwang vor. Bewegung, Sprache und Musik sind Schwerpunkte unserer Arbeit mit Kindern.

Unser pädagogisches Handeln orientiert sich am „Situativen Ansatz“ und einem demokratisch-freiheitlichen Erziehungsstil. Kurz gefasst bedeutet das, den Kindern die Entwicklungsmöglichkeiten zu schaffen, die im jeweiligen Moment gebraucht werden – je nach Entwicklungsstand, Bedürfnissen, Wünschen oder Konflikten, die gerade da sind.

Das alles findet statt in einer harmonischen Atmosphäre und in Räumen, die durch ihre Ausstattung die Sinne anregen. Wir geben den Kindern Zuwendung durch körperliche wie emotionale Nähe und geben ihnen einen sicheren Rahmen, in dem sie lernen, selbst Grenzen zu setzen und Grenzen anderer zu respektieren.

Unsere Arbeit mit den Eltern
Die Eingewöhnung der Kinder, vor allem der ganz jungen Kinder im Krippenbereich, ist nicht immer ganz leicht – sowohl für die Kinder als auch häufig für die Eltern. Die Ablösung von den Eltern muss geübt werden. Dabei hilft das sogenannte Berliner Eingewöhnungsmodell und unsere jahrelange Erfahrung.

Manche Eltern haben Trennungsängste oder das Gefühl, eine schlechte Mutter oder ein schlechter Vater zu sein, wenn sie ihr Kind schon sehr jung in eine Betreuungseinrichtung geben. Doch solche Ängste sind hinderlich für die Entwicklung des Kindes. Es braucht vielmehr das Vertrauen der Eltern in seine Fähigkeiten. Darum unterstützen wir die Eltern in der Eingewöhnungsphase.

In Elterngesprächen erfahren sie, wie sich ihr Kind entwickelt und in der Gruppe verhält. Bei den regelmäßigen Elternabenden können sich die Eltern untereinander kennenlernen und austauschen und sich über Gruppenzusammenhänge und pädagogische Zielsetzungen informieren.

Auch im Kindergartenalltag ist die Zusammenarbeit mit den Eltern sehr wichtig. Die Erziehung zur Selbständigkeit der Kinder bedarf einer gemeinsamen Arbeit

Träger der Einrichtung
Der Träger der Einrichtung ist die gemeinnützige Gesellschaft zur Vereinbarkeit von Familie und Beruf. Die Gesellschaft wird vertreten durch die Geschäftsführerinnen Nina Anliacik und Julia Gleißner.